unsere Kandidat*innen

ListenkandidatInnen

Unsere Bewerberinnen und Bewerber für das Rodgauer Stadtparlament

Boris Wilfert

Boris Wilfert, Jahrgang 1976; Platz 11 der Kommunalwahlliste für Rodgau

Ich bin 2018 nach Rodgau gezogen und wohne mit meiner Familie im Stadtteil Nieder Roden.
Umgeben von Feld, Wald und Wiese hat Rodgau echte Lebensqualität zu bieten, ich wohne gerne hier. Seit 2007 bin ich in der kommunalen Politik aktiv und setze mich für GRÜNE Ziele vor Ort ein.
Wie alle Städte im Rhein-Main-Gebiet wird Rodgau in den kommenden Jahren Baugebiete errichten und starken Bevölkerungszuwachs erleben. Dieses möchte ich mit einer starken GRÜNEN Fraktion so gut wie möglich begleiten, denn JETZT haben wir die Chance gemeinsam mit vielen Fundamenten auch die Grundlage für eine gute Mischung aus Ökologie und Verdichtung zu legen und es mit einem Spagat am Ende zu bezahlbarem Wohnraum zu bringen.
Da Klimaschutz immer vor Ort gemacht wird, gilt es auch hier in Rodgau neue Wege in der Mobilität zu denken und ergänzend zu der guten S-Bahn-Anbindung Möglichkeiten sauberer Mobilität mit guter Vernetzung zu umliegenden Kommunen anzuschieben. Außerdem will ich daran mitwirken, dass diese Stadt ein vielfältiges, buntes und tolerantes Gesicht behält.
In Zeiten von Hatespeech und zunehmenden Feindseligkeiten gilt es, ein klares Zeichen für eine weltoffene Kommune zu setzen.
Das sind meine Ziele.

Franz Dürsch

Platz 12 der Kommunalwahlliste für Rodgau
"Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt" *), "Die Schöpfung bewahren" **) und "Jeden Tag eine gute Tat ... versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als Ihr sie vorgefunden habt" ***!

Diese Grundsätze bewegen sich durch mein Leben und somit insbesondere auch durch mein kommunalpolitisches Wirken. Wir können nicht warten, bis irgend jemand etwas irgendwo entscheidet, wir müssen selbst handeln! Auch und besonders auf örtlicher Ebene nehmen wir Einfluss darauf, wie sich unser Leben und damit das Dasein aller Lebewesen auf der ganzen Erde entwickeln kann. Unser Tun hat weltweit Einfluss auf Klima, wirtschaftliches Handeln, Ausbeutung, Zerstörung von Lebensräumen, Armut und die Unterdrückung vieler Gruppierungen, aber auch auf Frieden und faire Lebensbedingungen. Meine Gedanken und mein Wirken spannen sich von Rollwald über Rodgau, Deutschland und Europa bis in die ganze Welt. Den Leitspruch "Global denken - lokal handeln" habe ich für mich selbst längst verinnerlicht und möchte damit vielen Nachbarn und Mitbürgern vermitteln, dass ein nachhaltiges Handeln für alle von Vorteil ist. Mit unseren Entscheidungen vor Ort bestimmen wir Randbedingungen für das Wohlergehen auf dem gesamten Globus: Gestaltung der Baugebiete und der öffentlichen Räume, Förderung von Umweltschutz und Klimaschonung, Kinderbetreuung und Bildung, soziale Unterstützung von bedürftigen Personen, Integration von Menschen, auch wenn sie fremd erscheinen. Und Vieles mehr. Als Mitbegründer der Grünen in Rodgau bin ich seit 1984 hier politisch aktiv, lange Zeit im Ortsbeirat Nieder-Roden, im Stadtparlament und im Magistrat. Die Mitarbeit in einigen Vereinen und Gruppen ergeben sich parallel dazu von selbst. Gerne engagiere ich mich weiterhin - auch unabhängig von einem neuen Mandat im Stadtparlament.

 *) plakatiertes Motto der GRÜNEN zur Bundestagswahl 1983

 **) zeitgemäße Übersetzung von Genesis 1, 24-30, ähnlich auch in Koran und Thora zu finden

***) Motto von Sir Baden Powell, Begründer der weltweiten Pfadfinderbewegung

 

Annonciata Ruberangeyo

Platz 13 der Kommunalwahlliste für Rodgau
Vielfalt als Bereicherung

Als Erzieherin und Rechtswissenschaftlerin mit Migrationshintergrund ist mein Anliegen ein Rodgau der Menschenrechte, des Respekts und der Toleranz, eine Stadt, in der Diskriminierung, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit auch weiterhin entschlossen entgegengetreten wird.

Ich möchte eine Kommune der Inklusion mitgestalten, in der alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht, ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihrer Religion und ihrer sexuellen Orientierung ohne Angst in Würde leben können. Eine Gemeinschaft in der jeder sein Platz findet und sich entfalten kann.

Dr. Andreas KondzielaDr. Andreas Kondziela, Jahrgang 1959,; Platz 14 der Kommunalwahlliste für Rodgau
Oberstaatsanwalt

Mit Recht und Gesetz gegen rechtes Gehetz

Als Jurist weiß ich wie wichtig gleiche Rechte für alle sind. Grundgesetz und Zivilgesellschaft müssen gestärkt werden, um unsere Demokratie, unsere Gesellschaft, unsere Vielfalt, unser Zusammenleben zu verteidigen gegen Extremismus jeglicher Art. Dabei geht es um das Vergiften von parlamentarischen Debatten, um Hetze im Netz und um offene Anfeindungen gegen andersdenkende Menschen. Das fängt bei dem Zusammenleben vor Ort an.
Rodgau ist bunt und vielfältig und soll so bleiben. Die Zivilgesellschaft muss sich einerseits solidarisch verhalten, andererseits muss der Rechtsstaat konsequent gegen Menschenverachtung, Hass und Hetze vorgehen.

Denn Demokratie machen wir zusammen. Dafür möchte ich mich einsetzen.

 

Torsten Fecher

Platz 15 der Kommunalwahlliste für Rodgau
Mein Name ist Torsten Fecher ich bin seit 2008 Mitglied bei Bündnis 90 / Die Grünen. Weil mir die Natur und Umwelt sehr am Herzen liegen.

Als gelernter Elektroinstallateur kenne ich mich mit Energie aus, so liegt mir das Thema, erneuerbarer Energie und Umwelt, nicht fern. Meinem Empfinden nach, sollten wir Menschen, mit den vorhandenen Energiequellen und Ressourcen sorgsam umzugehen.

Alles gibt uns die Natur, in Form von Wasserkraft, Sonnen- und Windenergie. Wir müssen diese lediglich für uns gewinnen und sinnvoll einsetzen. Ob als Solaranlagen für Strom oder Wasserstoff, Solarthermie zur Heizungsunterstützung. Das hilft nicht nur der Umwelt, sondern schont auf Dauer unsere Geldbeutel.

Was ich nicht vergessen will, ist der Erhalt der Wälder, Wiesen und Felder sie sind die grüne Lunge. Zerstören wir diese, zerstören wir uns, sie zu erhalten, zu pflegen, finde ich, ist Pflicht. Sie sind Orte der Ruhe und Erholung, für Mensch und Tier. Lebensraum vieler Pflanzen und Lebewesen. Wenn wir dies zerstören, berauben wir uns der Zukunft. Darum finde ich es wichtig, in den Städten Grünanlagen zu haben und auszubauen. Als Beispiel in der Form von Alleen, Bürgerparks, Kleingärten, Obstwiesen, Spielplätzen etc..

Bäume produzieren unseren Sauerstoff, sie spenden uns Schatten und Kühle. Was in den immer wärmer werden Sommern, die Temperaturen in den Städten senkt. Wiesen und Felder um unsere Orte sind wichtig für die Artenvielfalt. Von Jahr zu Jahr weniger Vögel und Insekten ist erschreckend. Sterben Bienen gibt es nicht nur keinen Honig, es gibt auch keine Bestäubung mehr. Ohne Bestäubung, kein Obst, kein Gemüse, Ende, so einfach.

Da frage ich mich, weshalb bauen wir tolle Lebensmittel an und vergiften diese dann? Eine ökologische naturverträgliche Landwirtschaft sichert unser aller Überleben. Wieso produzieren Landwirte nicht mehr für die Menschen in der Umgebung? Sondern nur noch für Industrie und Handelskonzerne?  Wieso können wir hier keine Produkte von hier mehr bekommen? Ich versuche möglichst alles zuerst vor Ort zu bekommen. Denn die Produzenten und Händler im Ort zahlen auch hier ihre Steuern. Nicht wie so manches Großunternehmen oder gar Onlinehändler aus Übersee, welchen die Worte Steuern, sozial, menschlich, Natur und Umwelt unbekannt erscheinen.

Es ist nicht einfach, doch finde ich, wir sollten bei unserem Tun, menschlicher, achtsamer und verantwortungsvoller sein.

Jeder kann in diesen Zeiten mithelfen. Ich versuche es Grün.

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